Internationale Gesundheitsprobleme von Frauen

  • Seit der Deklaration der Vereinten Nationen 1975 ist am 8. März der Internationaler Frauentag. Seitdem wurden bereits wichtige Meilensteine erreicht. Allerdings muss man sich dessen auch bewusst sein. Es ist an der Zeit, dass Frauenrechte überall auf der Welt anerkannt und gefördert werden, besonders das Recht auf die eigene Gesundheit. 20 Jahre nachdem die Länder sich für die in Peking 1995 unterzeichnete Erklärung und Aktionsplattform eingesetzt haben, sind Frauen heutzutage noch mit vielen Gesundheitsproblemen konfrontiert. Dr. Flavia Bustreo, Assistenz-Generaldirektor für Familien-, Frauen- und Kindergesundheit in der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nennt nur einige von ihnen:

  • Krebs: Frühzeitige Erkennung von Brust- und Gebärmutterhalskrebs ist unerlässlich.


    Reproduktive Gesundheit: Sexuelle und reproduktive Gesundheitsprobleme sind für ein Drittel aller Gesundheitsprobleme von Frauen zwischen 15 und 44 Jahre verantwortlich.


    Müttergesundheit: In Entwicklungsländern sterben fast 500.000 Frauen jedes Jahr an Komplikationen in der Schwangerschaft und bei Geburt.


    HIV: Drei Jahrzehnte nach der AIDS Epidemie sind Frauen am stärksten von Neuinfektionen betroffen.


    Sexuell übertragbare Krankheiten: Es ist wichtig, Krankheiten wie Gonorrhö, Chlamydien und Syphilis zu verhindern und zu behandeln.


    Gewalt gegen Frauen: Eine von drei Frauen unter 50 Jahren leidet unter physischer und/oder sexueller Gewalt.


    Mentale Gesundheit: Frauen sind anfälliger für Angstzustände und Depressionen.


    Nicht-übertragbare Krankheiten: Frauen aus Ländern mit unterem und mittlerem Einkommen sterben wahrscheinlicher an Verkehrsunfällen, schädlichem Tabakkonsums, Alkoholmissbrauch, Drogen und Adipositas.


    Jungsein: Ungefähr 13.000.000 jugendliche Mädchen (unter 20 Jahren) bringen jährlich Kinder zur Welt.


    Altern: Ältere Frauen, die viel im Haushalt gearbeitet haben, bekommen geringere Renten und Leistungen und haben weniger Zugang zu medizinischer Versorgung und sozialen Diensten, als ihre männlichen Pendants.


    Die WHO entwickelt in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen Maßnahmenpläne zur Verbesserung der gesundheitlichen Situation von Mädchen und Frauen. Dabei ist es unerheblich, welche Identität, Nationalität und welche Mittel sie haben. Ziel ist, Mädchen und Frauen eine gesunde Zukunft zu bieten.

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