Mythen und Legenden über Blasenschwäche

  • Seien wir ehrlich: Blasenschwäche ist immer noch ein Tabuthema. Die Krankheit zu erkennen ist nicht einfach, weshalb es immer schon viele Mythen um dieses Thema gab. Um damit aufzuräumen, klären wir im Folgenden einige dieser Mythen auf:


    Blasenschwäche ist ein Problem von Älteren: Auch wenn die Wahrscheinlichkeit, Blasenschwäche zu bekommen sich erhöht je älter man wird, kann sie auch direkt nach der Geburt, nach einer Operation oder schlichtweg durch schlechte Toilettengang-Gewohnheiten entstehen. Beispielsweise kann der Versuch die Toilette möglichst lange zu meiden, obwohl man urinieren muss, die Muskulatur schwächen. Wenn solche Angewohnheit zu lange übernommen wurden, kann es sogar sein, dass Probleme beim Wasserlassen oder ungewollter Urinverlust auftreten.

    Ein anderer weit verbreiteter Mythos ist, dass weniger Flüssigkeitsaufnahme Blasenschwäche verhindert. Auch diese Annahme trifft nicht zu. Tatsächlich könnte dies dazu führen, dass sich die Zusammensetzung des Urins konzentriert und es dadurch zu Blasenirritationen kommt. Die Konsequenz dessen sind noch häufigere Besuche im Bad. Eine gute Flüssigkeitszufuhr ist essentiell!

    Es wird allgemein angenommen, dass Blasenschwäche ausschließlich Frauen betrifft. Es kann allerdings sowohl Frauen als auch Männer betreffen. Bei Männern kann es durch eine natürliche Schwächung der Muskeln im Bereich der Harnröhre dazu kommen. Insbesondere kann dies auch durch Prostatabeschwerden verursacht werden, die beispielsweise nach einer Operation auftauchen.

  • Es gibt keine Lösungen für Blasenschwäche – ebenfalls eine falsche Aussage. Es gibt Methoden, die die Auswirkungen einer Blasenschwäche einschränken: Beispielsweise gibt es medizinische Behandlungen wie zum Beispiel Operationen oder traditionellere Wege wie Beckenbodenphysiotherapie. Auch spielen Lebensmittel in Maßen wie Alkohol, Zucker oder scharfes Essen eine Rolle. In jedem Fall sollte jede Behandlungsmethode mit Unterstützung eines Spezialisten durchgeführt werden.


    Aufgrund von Informationsdefiziten, ist ebenfalls allgemein verbreitet, dass weibliche Hygieneprodukte bei Blasenschwäche eingesetzt werden können. Damenhygieneprodukte sind nicht dafür hergestellt oder gedacht, die Flüssigkeitsmenge einer vollständigen Blasenentleerung aufzufangen. Die Geschwindigkeit des Wasserlassens ist viel höher, als bei einer Menstruation. Inkontinenzprodukte sind im Gegensatz dazu speziell für große Flüssigkeitsmengen hergestellt. Zusätzlich dazu haben sie absorbierende Materialien, die die Flüssigkeit aufsaugen und eine antibakterielle Funktion haben.


    Die Tatsache, dass Blasenschwäche ein Tabuthema ist führt zu dem Irrglauben, dass sexuelle Beziehungen unmöglich sind. Dies ist allerdings kein physisches Problem, sondern ein mentales. Blasenschwäche kann durch alle Altersstufen auftauchen und somit auch während einer Beziehung. Der Wasserverlust macht es allerdings nicht unmöglich, eine gute sexuelle Gesundheit zu haben.


    In jedem Fall empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich medizinische Hilfe suchen, die Ihnen die für Sie beste Lösung darstellt.

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