Die Wechseljahre, ein neuer Lebensabschnitt

  • Die Wechseljahre sind ein natürliches Phänomen, welches bei Frauen im Alter von etwa 50 Jahren vorkommt. Eine Frau ist "in den Wechseljahren", wenn sie 12 Monate hintereinander keine Menstruation mehr gehabt hat.

    Das Ende der Menstruation bedeutet, dass die Eierstöcke keine Fruchtbarkeitshormone wie Progesteron und Östrogen mehr produzieren.
    Dieser Mangel an Hormonen hat Nebenwirkungen, deren Intensität und Auswirkung unterschiedlich sind. Zu ihnen zählen Hitzewallungen, nächtliche Schweißausbrüche, Gewichtszunahme, Stimmungsschwankungen usw. Auch werden die Haut und die Schleimhäute weniger elastisch sowie die Muskeln schwächer.

      Das Harnsystem ist ebenfalls von diesen Veränderungen betroffen:

    • die Blase büßt an Flexibilität ein
    • die Schließmuskeln sind weniger stark und daher weniger in der Lage Urin, welcher aus der Blase läuft, aufzuhalten
    • die Beckenbodenmuskeln entspannen sich zunehmend und stützen dadurch den Unterleib weniger effektiv

      Darum leiden viele Frauen unter Harnproblemen, wenn sie in die Wechseljahre kommen. Was meist geschieht ist Folgendes:

    • sie müssen häufig und oftmals dringend zur Toilette, sowohl tagsüber als auch nachts
    • sie haben einen schwächeren Urinfluss
    • bei körperlicher Anstrengung kann Urin auslaufen (Stressinkontinenz) oder wenn bestimmte Sinne gereizt werden (durch Kälte oder das Geräusch laufenden Wassers)

      Wie kann man Harninkontinenz vermeiden, wenn man in die Wechseljahre kommt?

    • Bleiben Sie fit und halten Sie Ihre Muskeln gestärkt
    • Sprechen Sie sofort mit Ihrem Arzt, wenn Sie eine Harnwegsinfektion oder sonstige Probleme beim Wasserlassen haben
    • Vermeiden Sie Verstopfung: trinken Sie täglich 1,5 Liter Flüssigkeit, essen Sie ballaststoffreiche Kost und bewegen Sie sich regelmäßig (gehen Sie täglich mindestens 30 Minuten spazieren)
    • Drücken Sie nicht, um schneller zu urinieren: dies schwächt die Beckenbodenmuskeln
    • Vermeiden Sie enge Hosen, die den Unterleib einengen
    • Verzichten Sie nicht auf Ihr Gefühlsleben: regelmäßiger Geschlechtsverkehr stärkt sogar die Beckenbodenmuskeln

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