Achten Sie auf Ihre eigene Gesundheit

  • Es besteht kein Zweifel darüber, dass eine Pflegeaufgabe ohne die richtige Unterstützung allzu leicht Ihrer eigenen Gesundheit schaden kann. Sie sollten daher auf einen guten Ausgleich zwischen der Pflege eines Menschen und der Fürsorge für Ihre eigene Gesundheit achten. Dieses Gleichgewicht ist nicht immer leicht zu bewahren, aber je besser Ihr eigenes körperliches und seelisches Wohlbefinden ist, desto besser sind Sie in der Lage den Anforderungen der Pflege gerecht zu werden. So könnten Sie beispielsweise diese drei Dinge beherzigen:

  • 1. Informieren Sie Ihren Arzt

    Informieren Sie Ihren Arzt darüber, dass Sie Pfleger/Versorger sind, und bitten Sie ihn dieses in Ihrer Akte zu vermerken. Wenn die Praxis darüber informiert ist, dass Sie Pfleger/Versorger sind, ist man eventuell flexibler in Bezug auf Termine oder eher bereit Hausbesuche abzustatten. Pfleger/Versorger sind meist viel beschäftigte Menschen und finden manchmal nicht die nötige Zeit an ihre eigene Gesundheit zu denken. Ein guter Arzt, der die Sorgen von Pflegern/Versorgern versteht, kann der Schlüssel zu allerlei Hilfsquellen wie Beratung und Zugang zu medizinischen Dienstleistungen sein.

  • 2. Achten Sie auf Ihr Stressniveau

    Stress gehört für die meisten Pfleger/Versorger zum Leben und es bieten sich normalerweise wenige Möglichkeiten sich auszuruhen. Wenn man sich jedoch nicht gelegentlich ausruhen kann, kann sich dieses langfristig nachteilig auf Ihre Gesundheit auswirken. Es ist wichtig, dass Sie lernen die Anzeichen von Stress zu erkennen und darauf entsprechend zu reagieren.

  • 3. Achten Sie auf Ihren Rücken

    Es kann sein, dass Sie feststellen, dass das Heben der zu pflegenden Person und die Hilfestellung beim Ankleiden oder bei der Fortbewegung Ihren Rücken belastet. Es kann sein, dass das Hochheben und gewisse Pflegehandlungen unvermeidlich sind, es gibt jedoch Beratungen und Ratgeber, die Ihnen helfen können die Verletzungsgefahr zu verringern.

  • Ein positives und gutes Gefühl

    Als Pfleger/Versorger arbeiten Sie sehr hart. Wie oft denken Sie jedoch darüber nach wie viel Gutes Sie tun? Man ist schnell in der täglichen Routine der Pflege gefangen und geneigt in ein negatives Stimmungsbild zu verfallen. Dieses hilft jedoch weder Ihnen noch der Person, für die Sie sorgen. Hier folgen 10 praktische Tipps, die Ihnen helfen können positiver zu denken. Beachten Sie, dass verschiedene Dinge verschiedenen Menschen helfen. Also warum nicht einmal etwas ausprobieren und schauen, ob etwas für Sie funktionieren könnte:


    1. Seien Sie nicht zu streng mit sich selbst. Jeder hat mal einen schlechten Tag
    2. Unterhalten Sie sich mit Menschen, die Ihnen ein positives Gefühl vermitteln. Das können die Familie, Freunde oder die Mitglieder unseres Forums sein
    3. Erstellen Sie eine Liste der Dinge, für die Sie dankbar sind
    4. Machen Sie nur eine Sache gleichzeitig und atmen Sie einmal durch
    5. Sorgen Sie für ausreichend Schlaf. Schlafentzug ist eine bekannte Ursache einer Depression und Müdigkeit trägt nicht gerade zu einer guten Stimmung bei
    6. Ein Verwöhnungsbad kann wahre Wunder bewirken: Sprudelbad, Öle, Musik und ein gutes Buch dazu
    7. Denken Sie daran, dass Sie nicht nur Pfleger/Versorger sind. Sie sind mehr als das!
    8. Wenn die Möglichkeit besteht, ist sportliche Betätigung ideal für eine gute Laune. Spazieren gehen, Schwimmen, Yoga oder Gartenarbeit, was immer Ihnen liegt
    9. Lernen Sie mit Problemen und Sorgen umzugehen
    10. Denken Sie daran, dass Sie nicht alleine sind

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